PreisträgerInnen des Innovationspreises Studium und Lehre

 

International Negotiations
Institut für Managementwissenschaften
Mag. Johannes Gettinger
Univ.Prof. Mag.Dr. Sabine Köszegi

Intendierte Lernergebnisse:

Nach erfolgreichem Abschluss der Lehrveranstaltung ‚International Negotiations‘ beherrschen die Studierenden vielfältige Theorien des Verhandlungsprozesses und können diese auch in ihren zukünftigen Tätigkeitsfeldern anwenden.

Bestehendes Konzept:

Der Lernprozess besteht u.a. darin, dass die TeilnehmerInnen in jeder Einheit Verhandlungen durchführen. Zusätzlich werden auch mehrwöchige elektronische Verhandlungen via E-Mail geführt. Die Studierenden haben somit die Möglichkeit, im Rahmen eines Joint-Teaching Projekts mit Studierenden der Partneruniversitäten aus Kanada, den USA, Taiwan, Polen, den Niederlanden und Deutschland zu verhandeln. Dabei kommen auch innovative online Verhandlungsunterstützungssysteme (electronic negotiation support, eNS) zum Einsatz.

Geplante Innovation:

Als zukünftige Bereicherung der LVA ist geplant, die Verhandlungen zwischen den Studierenden per Videokonferenz durchzuführen und diese – als Basis für Analysen und damit verbundenes individuelles Feedback an die Studierenden – aufzuzeichnen. Weiters ist geplant, internationale VerhandlungsexpertenInnen einzuladen, die live – mittels Videokonferenz – Vorträge zu ihren spezifischen Forschungsgebieten halten können.

 

 

Objektorientierte Modellierung
Institut für Softwaretechnik und Interaktive Systeme
O.Univ.Prof. Mag. DI Dr. Gerti Kappel
Ao.Univ.Prof. Mag. Dr. Christian Huemer
DI Dr. Martina Seidl
Mag. DI Marion Brandsteidl

Intendierte Lernergebnisse:

Nach erfolgreicher Absolvierung der LVA verstehen die Studierenden die fünf wichtigsten Diagramme der Unified Modelling Language in der objektorientierte Modellierung, können diese anwenden und begreifen deren Zusammenhänge untereinander.

Bestehendes Konzept:

"Klassische Vorlesung: anhand von Folien wird der Inhalt der VU vorgetragen und mit den Studierenden diskutiert;
Übungen (6 Einheiten) in kleineren Gruppen statt (max. 50 TN) durch LVA-Leiterin: 36 Aufgaben (6 pro Übungseinheit), mindestens 24 müssen gelöst werden.
Zusätzlich auf die LVA abgestimmte E-Learning-Aufgaben in TUWEL, zur freiwilligen Bearbeitung und ohne Benotung."

Geplante Innovation:

"Ersatz der Vorlesung durch vertonte Präsentationen mit Volltextsuche – unterlegt mit Simulationen – in TUWEL. Der gesprochene Begleittext steht auch schriftlich als Kommentar zu jeder Folie zur Verfügung (Service für gehörlose und gehörschwache Studierende!). Die frei gewordene Zeit wird für die praktische Umsetzung der theoretischen Konzepte genutzt: Übungsbeispiele des jeweils vorigen Semesters werden gemeinsam erarbeitet, auftretende Fragen werden beantwortet und alternative Lösungswege diskutiert.
Erweiterung des Angebots an E-Learning-Aufgaben um Modellierungsaufgaben, bei denen Teile der Lösung automatisiert überprüft werden können. Implementierung von (in TUWEL lauffähigen) kleinen Lernsequenzen (Simulationen z.B. zur Visualisierung des Token-Konzepts)."

 

 

Quantitatives Analytisches Praktikum
Institut für Chemische Technologien und Analytik
Priv.-Doz. DI Dr. Andreas Limbeck
Univ.-Ass. Mag.Dr. Martina Marchetti-Deschmann

Intendierte Lernergebnisse:

Nach erfolgreichem Abschluss der Lehrveranstaltung verstehen die Studierenden die theoretischen Konzepte der quantitativen chemischen Analyse und sind in der Lage, Untersuchungen und Auswertungen von Ergebnissen richtig zu protokollieren sowie Berichte abzufassen. Sie sind darüber hinaus fähig, produktiv mit modernen Kommunikationsformen in der wissenschaftlichen Umgebung umzugehen.

Bestehendes Konzept:

Eine in die TU-Studienbibliothek integrierte Plattform zur elektronischen Unterstützung der Laborübung ermöglicht den Studierenden online Zugang zu Literatur und elektronischen Medien.

Geplante Innovationen:

"Die elektronische Plattform soll ausgebaut und optimiert werden (weitere Materialien, Audioanweisungen, Videounterlagen, Indizierung von Unterlagen,...); das Konzept soll auf weitere Lehrveranstaltungen ausgeweitet werden.
Studierende erhalten durch die online Eingabe der Ergebnisse ihrer Laborversuche in ein elektronisches Lehrbuch sofortiges Feedback, aus dem zu ersehen ist, wie sie im Vergleich zu ihren KollegInnen abschneiden."

 

 

Embedded Systems Engineering
Institut für Technische Informatik
Univ.Ass. DI Armin Wasicek

Intendierte Lernergebnisse:

"Nach erfolgreichem Abschluss der Lehrveranstaltung „Embedded Systems Engineering LU“ sind die StudentInnen in der Lage, selbständig und mit dem nötigen Selbstvertrauen zu arbeiten und definierte Probleme verschiedenen Anwendungsgebieten zuzuordnen; sie verfügen über technisches Verständnis für gängige Probleme bei der Programmierung von Embedded Systems und im speziellen von Echtzeitsystemen."

Bestehendes Konzept:

In der Lehrveranstaltung wird ein am Institut entworfenes und gebautes Mikrocontrollerboard eingesetzt, auf dem Studierende verteilte eingebettete Systeme planen, entwerfen, implementieren und testen. Um Einschränkungen des Laborbetriebs entgegenzuwirken, wurden Übungsboards mit Fernzugriff entwickelt.

Geplante Innovation:

"Um die fertig entwickelten und vorhandenen Übungsboards mit Fernzugriff im tatsächlichen Übungsbetrieb einsetzen zu können, werden zusätzliche personelle Ressourcen für Wartung und Betrieb benötigt.

Studierende sollen dann die 16 vorhandenen, mit Mikrocontrollerboards ausgestatteten Laborarbeitsplätze im Fernzugriff unabhängig von Einschränkungen wie Anwesenheit, Laboröffnungszeiten und Verfügbarkeit nutzen können."