Technische Elektrochemie

VO, Institut für Chemische Technologien und Analytik
Jürgen FLEIG

Zielgruppe / TN-Anzahl

Studierende des Diplomstudiums Technische Chemie (800) im 6. Semester
ca. 50 Studierende

Gründe für die Durchführung als
E-Learning LVA

Mit einem niederschwelligen, freiwilligen Zusatzangebot zu einer „klassischen“ Vorlesung mit Tafelbild werden gezielt „überdurchschnittliche“ Studierende angesprochen:

  • Zusatzinfos (ausgewählte Fachartikel, Links zu WebPages,…),
  • Übungsaufgaben, deren Lösungen vom Lehrenden individuell kommentiert werden.

Organisation

Inhalte eines freiwilligen Zusatzangebots zu einer „klassischen“ Präsenzlehrveranstaltung werden den Studierenden über E-Learning zur Verfügung gestellt; die Inhalte dieses Zusatzangebots sind nicht prüfungsrelevant.

Technik

Ergänzende Inhalte zur Vorlesung werden über TUWEL angeboten:

  • Informationen (Dokumente oder Links),
  • Aktivität „Aufgaben“ für die Übungsaufgaben.

Die Anmeldung zur Prüfung erfolgt durch Eintrag in Wikis.

Didaktik

Die Lehrveranstaltung ist eine „klassische“ Präsenzvorleseung. Alle wesentlichen Inhalte werden an die Tafel geschrieben und dort entwickelt. PowerPoint-Folien werden nur ergänzend (als Zusatz-Bildershow) eingesetzt. Diese Vorlesung erhielt 2006 und 2008 den Pro-Didactica Preis für beste VO in der Chemie.
An entsprechenden Stellen wird auf ergänzende Inhalte für interessierte Studierende in TUWEL verwiesen, die rein freiwillig und nicht prüfungsrelevant sind.

Innovation

Überduchschnittlichen Studierenden wird ein attraktives, freiwilliges, niederschwelliges Zusatzangebot gemacht.

Effektivität / Effizienz

Manche mündliche Prüfungsgespräche zeigen, dass die Studierenden von dem Angebot Gebrauch gemacht haben (z.B. indem sie Dinge wussten, die sie nicht direkt gefragt wurden und die in der Vorlesung nicht explizit vorkamen).

Mehrwert des Konzepts / Erfahrungsbericht

Mit geringem Zusatzaufwand für die Lehrenden wird interessierten Studierenden ein niederschwelliges Zusatzangebot gemacht, das einerseits einen gewissem „Fun-Faktor“ bietet (einzelne Studierende haben hier enorme Aktivitäten entfaltet) und andererseits auch einem hohen fachlichen Anspruch genügt und so einen echten Zusatzlerneffekt bringen kann.