Mobilearn

 

Übersicht

Langtitel

Mobile Learning

Internet-Adresse

http://www.mobilearn.at

Verantwortliche Institution

Projektleitung:
Institut für Praktische Informatik
Johannes Kepler Universität Linz
Univ.-Prof. Mag. Dr. Alois Ferscha
www.soft.uni-linz.ac.at

Projektpartner der TU Wien:
Institut für Softwaretechnik und Interaktive Systeme
www.ims.tuwien.ac.at

Ansprechpartner

Robert Fuchs

fuchsims.tuwien.ac.at

Fachbereich

Medieniformatik

Beschreibung

ForscherInnen der Universitäten Wien, Linz, Klagenfurt sowie der TU Wien entwickelten von 2002 bis 2004 ein Konzept für mobiles Lernen unter Nutzung moderner Infrastruktur wie zum Beispiel drahtloser Netzwerke.

Die WissenschafterInnen sollten u.a. herausfinden, wie die Vorteile von drahtlosen Internetverbindungen gezielt für die Lehre genutzt werden können. Dadurch sollten die Lehre effektiver und der Unterricht für die StudentInnen attraktiver werden. Dieses Konzept wurde anschließend in Form einer E-Learning-Plattform in die Praxis umgesetzt.

Das Ziel war, Wissen so aufzubereiten, dass StudentInnen eigenverantwortlich, teamorientiert und mobil lernen können. So entstand nach zweijähriger Arbeit die Plattform "MobiLearn".

Projektzeitraum

Dezember 2002 – Dezember 2004

Förderung

Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur im Rahmen der Initiative „Neue Medien in der Lehre“

 

Details

Lehrfunktion

  • Informationsvermittlung
  • Wissenserarbeitung
  • Üben u. Anwenden
  • Motivation
  • Feedback u. Lernerfolgskontrolle

Medieneinsatz

  • Hypertext
  • Simulation

Lehrszenarien

  • Vorlesung

Zielgruppe

  • Studierende der Informatik

Ziele und Inhalte

Das Projekt MobiLearn verfolgt im Wesentlichen zwei Ziele: der erste Punkt besteht in der Konzeption, Entwicklung und dem praktischen Einsatz einer neuen Form der Aufbereitung und Vermittlung von Wissensinhalten (Content und Communication Management) zur Unterstützung von kontextbezogenem eigenverantwortlichem, mobilem und teamorientiertem Lernen in Gemeinschaften, sogenannte "Mobile Learning Teams".

Der zweite Kernpunkt ist die Bereitstellung und Nutzbarmachung der multimedialen Lehr- und Lerninhalte bzw. die Entwicklung, Erprobung und Einführung neuer Unterrichtsszenarien. Zunächst werden die Mobilitätseigenschaften der im Aufbau begriffenen Funknetze (WLANs) genützt, um eine höhere Lerneffektivität zu erreichen und die Attraktivität für die Studierenden zu erhöhen.

In der Folge sollen die erreichten Ergebnisse allen in Zukunft in Österreich funkvernetzten Bildungseinrichtungen zur Verfügung stehen.

Didaktisches Konzept

Einen deutlichen didaktischen Mehrwert bietet MobiLearn durch die semantische Strukturierung des Lernstoffes: Sämtliche Inhalte der Plattform sind nicht nur nach Kapiteln geordnet, sondern in Kategorien wie zum Beispiel "information", "example", "motivation", "definition" aufschlüsselbar. Dies bietet den Vorteil, dass Studierende gezielt nach Kategorien suchen können, so können sie etwa vor der Prüfung sämtliche Definitionen wiederholen.

Die Erstellung des Content wird dadurch zu einer sehr anspruchsvollen Aufgabe, da Lehrende sich diese Kategorien beim Verfassen des Inhaltes stets vor Augen halten müssen. Damit wird jedoch eine sehr konsequente und plausible inhaltliche und didaktische Strukturierung des Lernstoffes erreicht.

 

Technik

Zugang

Passwort

Nutzung

  • HTML -Seiten
  • Flash und Videos

Software

Scholiun

Hardware

  • Desktop-PC
  • PDA
  • Laptop / Tablet-PC
  • Smartphone