FACILE

 

Übersicht

Langtitel

FACIlitated open distance Learning for continuing Engineering education

Internet-Adresse

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Verantwortliche Institution

Projektleitung:
TU Wien vertreten durch das Außeninstitut

Ansprechpartner

DI Dr. Franz Reichl

franz.reichl@elearning.tuwien.ac.at

Fachbereich

Ingenieurweiterbildung

Beschreibung

Das zweijährige Projekt FACILE sollte das Wissen und die Fertigkeiten von Fachkräfte an Europäischen Ingenieurweiterbildungszentren bei der Anwendung des unterstützten offenen Fernunterrichts im Rahmen ihrer eigenen Arbeit verbessern. Einerseits wurde vorhandene Expertise breit zugänglich gemacht, andererseits wurden Produkte entwickelt, die sich auf die Anwendung weit verbreiteter Technologie stützen.

Projektzeitraum

1998 - 2000

Förderung

SOCRATES EU-ODL-Programm

 

Details

Lehrfunktion

  • Informationsvermittlung
  • Wissenserarbeitung
  • Üben und Anwenden
  • Diskussion und Austausch
  • Motivation

Medieneinsatz

  • Hypertext
  • PDF
  • CBT / WBT
  • Chat
  • Newsgroup
  • E-Mail
  • LMS (Lernmanagementsysteme)

Lehrszenarien

Übergreifend / Sonstige

Zielgruppe

Veranstalter von Weiterbildungskursen an Technischen Universitäten

Ziele und Inhalte

Im Rahmen des Projekts wurde ein Fernkurs über unterstützten offenen Fernunterricht entwickelt und (wiederum unter Anwendung von unterstütztem offenen Fernunterricht) verbreitet.

Durch die Entwicklung eines virtuellen Netzwerks wurde der Informationsaustausch zwischen den unterschiedlichen Ingenieurweiterbildungszentren unterstützt sowie die gemeinsame Verwendung des entwickelten Lernmaterials erreicht.

Durch die Entwicklung effektiver Methoden zur Unterstützung der Ingenieurweiterbildung mittels Open Distance Learning (ODL) konnte offener Fernunterricht im Rahmen gemeinsam angebotener Pilotkurse praktisch umgesetzt werden. Um einen möglichst hohen Lernerfolg zu erzielen, wurden sowohl das Management wie auch die Lehrenden in der Anwendung von ODL ausgebildet. Als Schlüssel zum Erfolg kann der „AktivTutor“ gesehen werden, der die Lernenden aktiv in den unterschiedlichen Lernprozessen unterstützt.

Didaktisches Konzept

Blended Learning mit Präsenzphasen und „ActiveTutoring“:
Zunächst wurden auf der Basis eines gemeinsam entwickelten Curriculums Module von verschiedenen AutorInnen entwickelt und verbreitet. Die Formate waren unterschiedlich, und die ExpertInnen waren den TeilnehmerInnen oft nicht bekannt, was den Lernerfolg deutlich reduzierte.

Im nächsten Durchgang wurden daher nicht nur die Module besser aufeinander abgestimmt, sondern auch ein einziger "Facilitator" ernannt, der den Lernenden auf Anfrage zur Verfügung stand - trotzdem entwickelte sich dabei keine signifikante Interaktion, und die Drop-out-Rate war entsprechend hoch (mehr als 80%).

Für das abschließende, erfolgreiche Experiment wurde ein(e) "AktivTutor(in)" als erste(r) Ansprechpartner(in) der Lernenden eingesetzt. Er (Sie) ergriff die Initiative, um Diskussionen anzuregen, und schuf eine soziale Lernumgebung, die das Lernen im Team unterstützte. Dies erwies sich als Schlüssel zum Erfolg der Weiterbildungsmaßnahme und trug entscheidend zur Reduzierung der Drop-out-Rate bei (auf ca. 14%).

 

Technik

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