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Adobe Acrobat

Von: Eva Obermüller - 25.01.2007
Mit dem Adobe Portable Document Format (PDF) lassen sich Daten aus beliebigen Anwendungen auf jedem Rechner anzeigen.

Das Adobe Portable Document Format (PDF) wurde vor mehr als 15 Jahren entwickelt, um Daten aus beliebigen Anwendungen auf jedem Rechner anzeigen zu können. Die Dateien behalten dabei nahezu die Darstellungsqualität des Originals bei und lassen sich mit dem gratis verfügbaren Acrobat Reader öffnen. Zur Bearbeitung benötigt man allerdings den kompletten kostenpflichtigen Acrobat.

Vor der Umwandlung eines Dokuments in ein PDF kann man (beim kompletten Acrobat) diverse Einstellungen vornehmen, so kann man z.B. festlegen, dass aus den Microsoft Word-Überschriften im PDF-Dokument ein Inhaltsverzeichnis erstellt wird.

Vielfältige Werkzeuge zum Bearbeiten der PDF-Dateien sind verfügbar, unter anderem Kommentar- und Protokollfunktionen, mit deren Hilfe man z.B. alle Personen auflisten kann, die eine bestimmte PDF-Datei erhalten haben. Adobe PDF-Dokumente können nach Wörtern, Lesezeichen und Datenfeldern durchsucht werden.

Einsatz in der technologisch unterstützten Lehre

Das wesentliche Argument für die Verwendung des PDF-Formats ist, dass die Dokumente überall gleich aussehen – unabhängig vom Ausgabegerät und –system.

Bei der Verwendung in der Lehre ist es sinnvoll, PDF-Dokumente – vor allem die sehr großen – navigierbar zu machen: Dafür kann man etwa ein Inhaltsverzeichnis anlegen, Kommentare oder Links einfügen. Ein weiteres Hilfsmittel ist die Suchfunktion.(Google-Suche). In einer derartig aufbereiteten Form eignen sich PDF-Dokumente auch für komplette Manuals, in denen man ja oft nur einzelne Punkte benötigt.

Je nach beabsichtigter Ausgabe kann das Dokument optimiert werden, so ist etwa für ein reines eBook ist eine andere Qualität als für Druckvorstufen notwendig.

Tipps und Tricks

  • Man kann die Darstellung und die inhaltliche Gliederung eines Dokuments effektiver gestalten, indem man ein navigierbares Inhaltsverzeichnis (Lesezeichen) einrichtet. Acrobat-Lesezeichen sind wichtige Strukturelemente bei langen Texten, die im Lesezeichen-Fenster eines Adobe PDF-Dokuments angezeigt werden, sofern sie vom Autor der Datei angelegt wurden.
  • Bei einem Word-Dokument funktioniert die Erstellung des Inhaltsverzeichnisses automatisch, wenn man bei den Distiller-Einstellungen angibt, welche Formatvorlagen (z.B. Überschrift 1) für das Inhaltsverzeichnis verwendet werden sollen.
  • Die Einstellungen des Acrobat Distiller Druckertreibers bestimmen u.a. die Komprimierung von Grafiken, steuern die Menge der in die Datei eingebetteten Schriftinformationen und geben an, ob die Datei für das Internet optimiert wird. Die Einstellung „Screen“ erstellt die kleinstmöglichen Dateien. Diese Option komprimiert Grafiken speziell für die Anzeige auf dem Bildschirm. Eine mit dieser Option erstellte PDF-Datei eignet sich daher möglicherweise nicht zum Drucken. Die Option „eBook“ erstellt Dateien, die am Bildschirm angezeigt oder ausgedruckt werden können. Eine mit dieser Option erstellte PDF-Datei ist jedoch größer.

Bezugsquelle

Für MitarbeiterInnen der TU Wien: Zentraler Informatikdienst - http://sts.tuwien.ac.at/css_softwareliste.php

 

Benötigte Betriebssysteme / Kompatibilität

  • Windows
  • Mac
  • Zum Öffnen von PDF-Dateien benötigt man den kostenlosen Acrobat Reader

Links

http://www.adobe.com/special/acrobat/tour/worktogetherbetter.html

Anleitung zum Erstellen von Lesezeichen: http://www.adobe.com/de/education/instruction/acrobat/tips/bookmarks.html